10 Jahre Finanzbildung am Gymnasium Eppendorf: Ist Vermögensaufbau mit Durchschnittseinkommen möglich?

Gestern Abend haben wir am Gymnasium Eppendorf ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: 10 Jahre Finanzbildung! Doch wir haben nicht nur zurückgeblickt, sondern uns vor allem einer zentralen Frage für die Zukunft der jungen Generation gewidmet:
„Inwiefern gelingt der langfristige Vermögensaufbau auch mit einem durchschnittlichen Einkommen in Deutschland?“
Es war mir eine große Freude, Schülerinnen und Schüler von insgesamt sechs verschiedenen Hamburger Stadtteilschulen und Gymnasien zu diesem Event begrüßen zu dürfen. Das enorme Interesse und der volle Saal zeigen deutlich: Finanzielle Bildung ist an Schulen relevanter denn je.
Experten-Impulse: Investieren, Steuern und Mindset
Um diese komplexe Frage zu beantworten, haben uns drei hochkarätige Gäste durch den Abend begleitet und das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet:
-
Christian W. Röhl verdeutlichte eindrucksvoll, warum langfristiges Investieren essenziell ist, um über Jahre hinweg ein nennenswertes Vermögen aufzubauen.
-
Markus Schmidt-Ott zeigte praxisnah auf, wie das Zusammenspiel aus Einnahmensteigerung, Ausgabenkontrolle und klugen Investitionsstrategien funktioniert.
-
Fabian Walter (Steuerfabi) nahm den Schülerinnen und Schülern die Angst vor dem komplexen Thema Steuern und erklärte die Relevanz von Steuererklärung und Gehaltsabrechnung für den eigenen Geldbeutel.
Das Fazit: Ja, Vermögensaufbau ist möglich
Besonders optimistisch stimmt mich die Resonanz der Jugendlichen am Ende der Podiumsdiskussion. Die überwiegende Mehrheit der anwesenden Schülerinnen und Schüler stimmte der Leitfrage voll oder eher zu. Das klare Fazit des Abends lautet: Ja, Vermögensaufbau ist in Deutschland auch mit einem Durchschnittseinkommen möglich!
Die 5 zentralen Voraussetzungen für finanziellen Erfolg
Gemeinsam mit den Experten und Schülern haben wir folgende Punkte als Basis für den Erfolg identifiziert:
-
Disziplin und Zeit: Durchhaltevermögen über einen langen Zeitraum ist der wichtigste Zinseszins-Faktor.
-
Humankapital: Ein regelmäßiges Einkommen durch einen Beruf und der Fokus auf die eigene Ausbildung.
-
Sparquote: Das Setzen vernünftiger Sparziele und die Kontrolle der Ausgaben.
-
Strategie: Langfristiges Investieren an der Börse, beispielsweise breit gestreut mit Aktien und ETFs.
-
Mindset: Ein positiver Umgang mit Geld, gepaart mit stetiger Neugier für finanzielle Themen.
Dank an die Unterstützer der Finanzbildung
Ein solcher Abend gelingt nur durch Teamarbeit. Mein herzlicher Dank gilt daher:
-
Den engagierten Schüler-AGs (Technik AG, Social Media AG und Börsenclub AG) für den reibungslosen Ablauf.
-
Thomas Kehl (Finanzfluss) für die stetige Unterstützung und Förderung der Finanzbildung an unserer Schule.
-
Den Medienvertretern für das Interesse und die Berichterstattung: Danke an das Team der Süddeutschen Zeitung (Christina Lopinski, Paulina Würminghausen, Jerrit Schlosser) sowie an die BSB Presse (Sophia Pasternack, Ulrike Klettner).
Wir freuen uns auf die nächsten Jahre der Finanzbildung in Hamburg!
Dr. Jean-Marie Schwarzkopf

